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Lindberg vs. Cañellas: Europameister fordert Weltmeister heraus

Drei Siege in drei Spielen durfte sowohl Hans Lindberg mit der dänischen Nationalmannschaft als auch Joan Cañellas mit der spanischen Auswahl bei der Europameisterschaft in Dänemark feiern. Beide Teams starten am morgigen Samstag (18.01.14) mit vier Punkten in die Hauptrunde, die in zwei Gruppen à sechs Mannschaften ausgespielt wird. Dabei treffen die beiden HSV-Profis im direkten Duell zwischen dem Welt- und dem Europameister aufeinander (20.30 Uhr). Die Erinnerungen an das WM-Finale 2013, in dem die Spanier Dänemark mit 35:19 besiegten, möchte Hans Lindberg am liebsten vergessen machen: „Wir wissen, dass es ein schweres Spiel wird, wollen aber unbedingt gewinnen. Wir müssen dieses Mal besser spielen als im WM-Finale, schließlich geht es um den weiteren Verlauf der EM.“ 

„Wollen den Fans etwas bieten“
Dass er dabei auf seinen Mannschaftskollegen vom HSV Handball trifft, spielt für den Dänen keine große Rolle. „Wir haben oft genug gegen Spanien gespielt, um zu wissen, dass sie gefährlich sind.“ Auch von der guten Form des Spaniers – Cañellas erzielte 15 Tore in den letzten beiden Spielen – zeigt sich Lindberg unbeeindruckt: „Wir wissen, wozu er imstande ist, müssen aber unser Spiel durchsetzen, um zu gewinnen. Aber: Wir sind gut drauf und spielen vor 14.000 Fans, denen wir etwas bieten wollen.“

Willkommene Herausforderungen beim Turnier in Dessau Am Sonntag (19.01.14) steht für den HSV Handball ein eintägiger Härtetest vor Beginn der Rückerunde in der DKB Handball-Bundesliga an. Beim Peugeot-Cup in Dessau treffen die Hanseaten auf Skanderborg HB (12 Uhr), der zurzeit den neunten Platz der ersten dänischen Liga belegt. Im zweiten Duell geht es gegen die Recken vom TSV Hannover-Burgdorf (13.30 Uhr), die zuletzt im Dezember 2013 mit 34:26 bezwungen werden konnten. Die Spiele dauern jeweils 2 x 15 Minuten. „Während sich unsere "EM-Fahrer" in Dänemark mit anderen Mannschaften auf einem hohen internationalen Niveau messen können, ist es natürlich gut für uns, dass sich auch die in Hamburg verbliebenen Jungs einer echten Herausforderung stellen können“, betrachtet Martin Schwalb das Kurzturnier als willkommene Aufgabe in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Die zweite Gruppe des Turniers bilden die Füchse Berlin, der SC Magdeburg sowie der regional beheimatete Gastgeberverein Dessau-Roßlauer HV 2006. Je nach Platzierung spielt der HSV in seinem dritten und letzten Spiel am Sonntag gegen einen dieser Gegner.

(PM - HSV Hamburg)

 

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