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VFL Gummersbach in Berlin mit erster Saisonniederlage

Am vierten Spieltag hat es auch den bisher ungeschlagenen VfL Gummersbach erwischt, die Oberberger verloren am heutigen Nachmittag 27:30 (12:15) bei den Berliner Füchsen.

Füchse Berlin – VfL Gummersbach 30:27 (15:12).


Die junge VfL-Truppe knüpfte nahtlos an die ersten drei Spiele an. Mit einer starken kämpferischen Leistung und Mannschaftlicher Geschlossenheit bot man den Gastgebern von Beginn an Paroli. Trotz einem verworfenen Siebenmeter durch Santos zu Beginn des Spiels, lies der junge Österreicher sich nicht entmutigen und konnte sich bereits bis zur 11. Minute viermal in die Trefferliste eintragen. Nach der 5:3 Gästeführung schlugen die Füchse, begünstigt durch einen stärker werdenden Silvio Heinevetter im Tor und einen kompaktere Abwehr, mit einem 5:0-Lauf bis zur 16. Spielminute (8:6) zurück. Nach der fälligen Auszeit durch VfL Coach Kurtagic und der daraus resultierenden Umstellung, Becker für Larsson am Kreis und Kühn im linken Rückraum kamen die Gäste wieder zurück ins Spiel. Nach dem 10:10 Ausgleich in der 21. Minute durch 3 Tore in Folge von Becker, Ernst und Bult, konnten die Füchse mit Unterstützung von Heinevetter im Tor die Pausenführung von 15:12 herausspielen.

In der 24. Minute hatten sich die Schiedsrichter Moles / Pittner zum ersten Mal nach einer strittigen Freiwurfentscheidung für die Gäste den Unmut der Halle auf sich gezogen. Dieses sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. In der 2. Halbzeit entfachten Sie auf beiden Seiten Proteststürme, welche u.a. durch Gelbe Karten für die Bank geahndet wurden.

Die 2. Halbzeit begann mit einer Zeitstrafe für den VfL (Jonsson 31.), Carsten Lichtlein konnte den anschließenden Siebenmeter von Romero entschärfen. Beim 18.18 in der 40. Minute war die Begegnung wieder offen. Nach einer weiteren VfL Auszeit in der 43. Minute erfolgte wiederum ein Zwischenspurt der Gäste zum 20:22 (46.). In der 51. Minute konnte Petersen für die Gastgeber den Ausgleich zum 24:24 wieder herstellen. Bis zur 56. Minute (27:27) blieb die Begegnung weiter offen. Die dritte Auszeit des VfL (58. 28:27) brachte nicht die erhoffte Wirkung, der in der 2. Halbzeit stark auftrumpfende Nenadic konnte die Gastgeber erstmals wieder mit 2 Toren zum 29:27 in Front. Heinevetter sorgte mit einem gehaltenen Wurf von Schindler für die Entscheidung. Petersen und wiederum Nenadic stellte mit der Schlusssiren den Endstand zum 30:27 her.

Füchse Berlin:
Silvio Heinevetter, Petr Stochl (n.e.);
Petar Nenadic (8), Fredrik Petersen (7/2), Paul Drux (4), Iker Romero Fernández (4/1), Konstantin Igropulo (3), Mattias Zachrisson (2), Fabian Wiede (1), Kaspar Nielsen, Jesper Nielsen (1), Jonas Thümmler

VfL Gummersbach:
Carsten Lichtlein, Matthias Puhle (n. e.);
Simon Ernst (1), Christoph Schindler (4), Julius Kühn (1), Magnus Persson, Joakim Larsson (1), Gunnar Stein Jonsson, Florian von Gruchalla (2/1), Mark Bult (3), Alexander Becker (3), Andreas Schröder (4), Raul Santos (8/2).

Siebenmeter: 6/3 - 5/3. Nenadic, Romero und Petersen scheitern jeweils einmal gegen Lichtlein. Santos und Bult scheitern jeweils einmal gegen Heinevetter.

Gelbe Karten: 4 – 4 (Thümmler, K. Nielsen, Igropulo, Sigurdsson – Schindler, Larsson, Bult, Lützelberger)

Zeitstrafen: 3 – 6 (Thümmler, Igropulo, J. Nielsen je 2 min – Ernst, Larsson, Jonsson, Schröder je 2 min, Becker 4 min)

(Jörg Holländer)

 

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